Die Autorin
Johanna-Marie Jakob lebt im Norden Thüringens mit Blick auf den Harz. Bis zu ihrem Ruhestand unterrichtete sie Mathematik und Physik an einem Nordhäuser Gymnasium.
Über ihrem Heimatdorf wacht die halbvergessene Burgruine Lohra (altdeutsch: Lare), die von Historikern wegen ihrer romanischen Doppelkapelle geschätzt wird. Ein Wanderer benötigt von dort aus höchstens eine Stunde bis zur Basilika Münchenlohra (Mönkelare), ebenfalls romanischen Ursprungs. Der Atem der Geschichte weht hier am Fuße der Hainleite jedem um die Nase.
Die alten Mauern auf dem Berg faszinieren sie und sie will mehr über die Menschen und ihre Schicksale erfahren, die im Mittelalter auf Lohra und in seiner Umgebung gelebt hatten.
Nach intensiven Recherchen erscheinen 2004 )unter dem Namen Simone Knodel der erste historische Roman „Adelheid von Lare“ und im Jahre 2008 "Radegunde von Thüringen“.
Um Judith von Lare, Äbtissin im Kloster von Eschwege, entsteht der dritte Roman: „Das Geheimnis der Äbtissin“. Drei Jahre darauf erscheint "Taterndorf", ein Roman über ihr Heimatdorf Friedrichslohra. Es schrieb im 19. Jahrhundert seine ganz besondere Geschichte im Umgang mit Zigeunern. 2015 erscheint die Fortsetzung des Schicksals der Äbtissin Judith: "Das Erbe der Äbtissin". 2017 wagt sich Jakob an die jüngere Geschichte: Kurze Erzählungen rund um die Wende mit dem Titel "Inhalt: Äußerst bedenklich" erscheinen beim Verlag tasten & typen. 2020 porträtiert der Roman "Falke und Adler" den jungen Stauferkönig Friedrich II. Im Jahr 2021 schließlich ganz andere Kurzgeschichten: "Unheimlich weihnachtlich!", schaurig-schöne Weihnachtsgeschichten aus Thüringen. 2024 folgt der Thriller "Indrista" und 2026 schließlich das zehnte Werk: der Roman "Mathilde - Königin und Mutter".